Aktuelle, bisher nicht ins Deutsche übersetzte italienische Schriftsteller:

Es ist Zeit, diese unverzeihliche Lücke zu schließen! 

Neuerscheinung:

Ende Oktober 2021 • Neu!

Giulia Corsalini

Die Tschechow-Leserin

Taschen­buch

Die Tschechow-Leserin, das großartige Erstlingswerk der aus den Marken stammenden Autorin Giulia Corsalini, ist ein spannender und raffinierter Roman.„
ALBERTO RIVA, Il Venerdì/La Republica

Aus dem Italienischen von: Ruth Mader-Koltay
Titel der italienischen Originalausgabe: La lettrice di Čechov 

Der Roman Die Tschechow-Leserin ist das psychologische Porträt einer Mutter, Nina, die gezwungen ist, ihre Familie zu verlassen, um ihrer Tochter ein Universitätsstudium zu ermöglichen; einer gebildeten Frau, die sich zugunsten ihrer Liebsten für eine einfache und mühevolle Tätigkeit nicht zu schade ist. Giulia Corsalini erschafft eine Figur ganz im Stile Tschechows, die in verhaltenem Ton über die eigenen Erfolge wie auch Verluste reflektiert; Ninas nicht ungewöhnliche Geschichte wird auf gedämpfte, maßvolle, oft melancholisch anmutende Weise erzählt.

September 2021 • Neu!

Francesca Zanni

Fünf Frauen. Lebensgeschichten aus Süditalien

NONSOLO mini

Zweisprachiges Theaterstück

Aus dem Italienischen von: Emilio Boaretto, Giovanni Franzoni, Christina Hintersteininger, Giulia Mantovani, Emma Theresa Pott, Gloria Reim, Anna Rippl. Übersetzt im Rahmen eines Projektseminars des internationalen Masterstudiengangs „Europäische Kommunikationskulturen/Italienisch“ der Universitäten Augsburg und Verona, unter der Leitung von Prof. Dr. Rotraud von Kulessa und Prof. Dr. Sabine Schwarze.

Crocefissa, Onda, Libertà, Mia und Nirvana erzählen nicht nur die Geschichte von fünf Generationen einer italienischen Familie aus dem Mezzogiorno, sondern spiegeln quasi symbolhaft die bewegte Geschichte Italiens seit der politischen Einigung Ende des 19. Jahrhunderts wider: Emigration in die „Neue Welt“, Binnenmigration von Süd nach Nord, Emanzipation der Frauen bis hin zur selbstbewussten Generation der Digital Natives, die zu ihren Wurzeln zurückfindet.


Schon erschienen:

Mai 2021

Anna Pavignano

Ohne Halt ins Blaue

Auch wenn diese Geschichte der Fantasie entspringt“, schreibt die Autorin, „gibt es tatsächlich junge Leute, die in Küstenorten oder auf den italienischen Inseln leben und, wie Salvatore sagt, ein Leben führen, das eine Sommer- und eine Winterseite hat, wie eine Matratze. Ein Leben am Meer und eins auf der Baustelle. Ich habe auf der Insel Ventotene einen der vielen Salvatores getroffen, und er hat mir von dieser Realität erzählt, die ich nicht kannte. Daraus ist die Idee zu diesem Buch entstanden.“ Eine Geschichte von Liebe und Freundschaft, vom Meer und vom Glücklichsein, aber auch eine Geschichte, in der es zu Tragödien kommen kann (woran uns jeden Tag die Nachrichten über tödliche Arbeitsunfälle erinnern).

Herzstück des lesenswerten Romans von Anna Pavignano ist der Konflikt zwischen zwei Kulturen. Der Protagonist erzählt uns davon in einer leichten, kreativen, ironischen Sprache, in der zugleich immer ein Hauch von Melancholie mitschwingt.“
Oliviero La Stella, Il Messaggero

Ohne Halt ins Blaue” ist eine kleine Geschichte mit rauem Charme, die es doch schafft, große zeitlose Themen und große zeitgenössische Tragödien zu interpretieren.
Lucia Ravera, Mangialibri.com

Aus dem Ita­lie­ni­schen von: Ruth Mader-Koltay
Titel der ita­lie­ni­schen Orgi­nal­aus­ga­be: In bili­co sul mare

Der Roman von Anna Pavignano wurde 2010 verfilmt:
Sul mare | Regie: Alessandro D’Alatri

Die Über­set­zung die­ses Buches kam dank einer För­de­rung des Ita­lie­ni­schen Minis­te­ri­ums für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten und inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit zustande.

September 2020

Igiaba Scego

Dismatria und weitere Texte

NONSOLO mini

Igiaba Scego hat mit dem Begriff Dismatria, der unserer Anthologie ihren Titel verleiht, einen wunderbaren Neologismus geschaffen. Anstatt de gebräuchlichen espatriato (=emigriert) ist dismatriato jemand, der unter der Trennung von seinem Ursprungsland leidet (also matria = Mutter Erde, Mutter Heimat statt patria = Vaterland); dieses Thema ist heute ja mehr denn je auf tragische Weise aktuell.

Die Erzählung Dismatria ist derzeit Sternchen-Thema des Baden-Württembergischen Abiturs. Die drei Kurzgeschichten der Mini-Anthologie werden von einem ausführlichen, kritischen Vorwort von Prof. Dr. Martha Kleinhans vom Institut für Romanistik an der Universität Würzburg begleitet. Dadurch eignen sie sich hervorragend zur kritischen Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Identität im Unterricht.

Europäerin und Afrikanerin, Somalierin und Italienerin: Igiaba Scego weiß um die Vielfalt ebenso wie um die Brüche von Identitäten, um die Bereicherung ebenso wie um die Verletzungen, die aus ihnen erwachsen können, und verarbeitet sie in ihrem literarischen Werk genauso wie in ihrer journalistischen Arbeit mit ironisch-kritischem Blick.”
Michael Braun

Aus dem Ita­lie­ni­schen von: Ruth Mader-Koltay

Die Über­set­zung die­ses Buches kam dank einer För­de­rung des Ita­lie­ni­schen Minis­te­ri­ums für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten und inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit zustande.

Dezember 2019

Paolo Di Paolo

Fast nur eine Liebesgeschichte

Die Figuren und die Geräuschkulisse des Lebens. Die Gefühlsregungen. Die Schauplätze, der Regen. Ein faszinierendes sich Verbünden, Zusammenfinden, sich Verlieren, sich Verwirren.”
Claudio Magris

Aus dem Italienischen von: Christiane Burkhardt
Titel der italienischen Originalausgabe:
Una storia quasi solo d’amore
Feltrinelli-Verlag, 2017

Auch als eBook erhältlich!

Mai 2019

Nicola H. Cosentino

Hummerjahre

Wer sagt, dass ein Bildungsroman einen Anfang und ein Ende haben muss? Diese scharfsinnig gespiegelte Erzählung über Jugend ist zugleich eine Entdeckung: Man hört nie auf zu wachsen, wirklich nie.”
Paolo Di Paolo

Aus dem Italienischen von: Ruth Mader-Koltay
Italienischer Titel:
Vita e morte delle aragoste
Voland Verlag, 2017

Aus­ge­zeich­net mit dem Lite­ra­tur­preis
Pre­mio Bran­ca­ti
Sezio­ne Gio­va­ni 2018

Oktober 2018

Spiegelungen / Vite allo specchio

Eine Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten in ita­lie­ni­scher und deut­scher Spra­che, die Okto­ber 2018 ver­öf­fent­licht wur­de. Hier die Autoren (alpha­be­tisch geord­net) unse­res ers­ten Buches:

Paolo Di Paolo, Simone Giorgi, Gabriella Kuruvilla, Gaia Manzini, Ludovica Medaglia, Demetrio Paolin, Anna Pavignano, Igiaba Scego, Simona Sparaco, Nadia Terranova

Schön, traurig, melancholisch sind diese italienischen Erzählungen, die in Deutschland neu erscheinen. Jede einzelne vertieft mit ihrem ganz eigenen literarischen Verständnis Aspekte eines Themas, das uns alle betrifft: auf welche Weise, wo und wann entsteht, entwickelt und verändert sich unsere Identität?
Die Übersetzung jedenfalls ist eine wunderbare Brücke, über die wir von einer Identität zur anderen reisen können. Deshalb glauben wir an gemeinsame Projekte, deshalb setzen wir auf ein Europa, dem es gelingt, seine Erinnerungen und seine Träume zu erzählen.”

Dacia Maraini

Aus dem Ita­lie­ni­schen von: Chris­tia­ne Burk­hardt, Ragni Maria Gschwend, Ruth Mader-Koltay, Ste­fa­nie Römer


Unser neuer Katalog Herbst 2021

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