Aktuelle, bisher nicht ins Deutsche übersetzte italienische Schriftsteller:

Es ist Zeit, diese unverzeihliche Lücke zu schließen!

Erscheint im Herbst 2020:

Cover von Dismatria, Igiaba Scego ©nonsolo Verlag

Igiaba Scego

Dismatria und weitere Texte

NONSOLO mini

Igiaba Scego hat mit dem Begriff Dismatria, der unserer Anthologie ihren Titel verleiht, einen wunderbaren Neologismus geschaffen. Anstatt de gebräuchlichen espatriato (=emigriert) ist dismatriato jemand, der unter der Trennung von seinem Ursprungsland leidet (also matria = Mutter Erde, Mutter Heimat statt patria = Vaterland); dieses Thema ist heute ja mehr denn je auf tragische Weise aktuell.

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Martha Kleinhans

Europäerin und Afrikanerin, Somalierin und Italienerin: Igiaba Scego weiß um die Vielfalt ebenso wie um die Brüche von Identitäten, um die Bereicherung ebenso wie um die Verletzungen, die aus ihnen erwachsen können, und verarbeitet sie in ihrem literarischen Werk genauso wie in ihrer journalistischen Arbeit mit ironisch-kritischem Blick.
Michael Braun


Schon erschienen:

12. Dez. 2019 Neu!

Paolo Di Paolo

Fast nur eine Liebesgeschichte

Die Figuren und die Geräuschkulisse des Lebens. Die Gefühlsregungen. Die Schauplätze, der Regen. Ein faszinierendes sich Verbünden, Zusammenfinden, sich Verlieren, sich Verwirren.”
Claudio Magris

Italienischer Titel:
Una storia quasi solo d’amore
Verlagshaus Feltrinelli, 2017

Mai 2019

Nicola H. Cosentino

Hummerjahre

Wer sagt, dass ein Bildungsroman einen Anfang und ein Ende haben muss? Diese scharfsinnig gespiegelte Erzählung über Jugend ist zugleich eine Entdeckung: Man hört nie auf zu wachsen, wirklich nie.”
Paolo Di Paolo

Italienischer Titel:
Vita e morte delle aragoste
Voland Verlag, 2017

Aus­ge­zeich­net mit dem Lite­ra­tur­preis
Pre­mio Bran­ca­ti
Sezio­ne Gio­va­ni 2018

Oktober 2018

Spiegelungen / Vite allo specchio

Eine Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten in ita­lie­ni­scher und deut­scher Spra­che, die Okto­ber 2018 ver­öf­fent­licht wur­de. Hier die Autoren (alpha­be­tisch geord­net) unse­res ers­ten Buches:

Paolo Di Paolo, Simone Giorgi, Gabriella Kuruvilla, Gaia Manzini, Ludovica Medaglia, Demetrio Paolin, Anna Pavignano, Igiaba Scego, Simona Sparaco, Nadia Terranova

Schön, traurig, melancholisch sind diese italienischen Erzählungen, die in Deutschland neu erscheinen. Jede einzelne vertieft mit ihrem ganz eigenen literarischen Verständnis Aspekte eines Themas, das uns alle betrifft: auf welche Weise, wo und wann entsteht, entwickelt und verändert sich unsere Identität?
Die Übersetzung jedenfalls ist eine wunderbare Brücke, über die wir von einer Identität zur anderen reisen können. Deshalb glauben wir an gemeinsame Projekte, deshalb setzen wir auf ein Europa, dem es gelingt, seine Erinnerungen und seine Träume zu erzählen.”

Dacia Maraini


Laden Sie es hier herunter.